Die Leidensgeschichte Jesu stand im Mittelpunkt der Kreuzwege und wurde immer wieder mit der Lebenswelt der Kinder verbunden. Zunächst haben die Kinder erfahren und zusammengetragen, wie Jesus das Gute hat wachsen lassen. Er hat Menschen getröstet und geheilt. Er hat Armen geholfen und sich Kindern zugewandt. Zuletzt ist er für uns am Kreuz gestorben.
Wie kann ich das Gute in mir, in der Schule und woanders wachsen lassen?, lautete die anschließende Frage an die Kinder. Viele Ideen sind zusammengekommen. Sie schenken uns Hoffnung und Zuversicht:
Ich wünsche mir ein gutes Miteinander in der Klassengemeinschaft. Dafür trage ich meinen Teil dazu bei und schließe niemanden aus.
Ich wünsche mir Frieden für alle Menschen auf Erden. Dafür bemühe ich mich jeden Tag aufs Neue, mit allen Menschen um mich herum friedlich zusammenzuleben.
Ich wünsche mir, dass alle Menschen genug zu essen haben. Wenn ich esse, denke ich daran, dass Essen wertvoll ist und versuche kein Essen wegzuwerfen.
Ich wünsche mir genügend Freizeit. Deshalb bemühe ich mich, meine Hausaufgaben zügig zu erledigen.
Ich wünsche mir nette Lehrer. Dafür begegne ich meinen Lehrern mit Respekt und trage dadurch meinen Teil für ein gutes Miteinander und ein gutes Lernklima bei.
Ich wünsche mir, dass ich mich mit meiner Freundin wieder vertrage. Dafür mache ich den ersten Schritt und frage, ob wir uns wieder vertragen können.
Während des Gemeinschaftskreises am letzten Schultag vor den Osterferien haben wir noch einmal geschaut, wie wunderbar der Samen bereits gewachsen ist. Ein grünes Kreuz der Hoffnung ist entstanden. Jedes Kind durfte an diesem Tag einen grünen Zweig mit nachhause nehmen - ein Zeichen für den beginnenden Frühling, die österliche Auferstehungsfreude und das Gute, das wir alle wachsen und aufblühen lassen.
In diesem Sinne wünscht die Schulgemeinschaft ein frohes und gesegnetes Osterfest mit einem bunten Strauß an guten Erfahrungen und Begegnungen.